AGB

Die Übersetzung der Niederländischen AGB gilt ausschliesslich als Indikator. Einzig die Niederländische Version der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist rechtlich gültig.

 

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN CATCHTIGER

  

Dies sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von:

Name:                                Catchtiger B.V.

Adresse:                             Willemstraat 15, 4811 AJ Breda

E-mail-AdressE:                  info@catchtiger.com

Handelsregister Nr.:                      66849756

Umsatzsteueridentifikationsnummer : 823156126B01

 

Inhaltsverzeichnis:

Artikel  1 -       Definitionen

Artikel  2 -       Gültigkeit

Artikel  3 -       Zustandekommen des Vertrags

Artikel  4 -       Vermittlung und Kosten

Artikel  5 -       Registrierung eines Domainnamens

Artikel  6 -       Widerrufsrecht

Artikel  7 -       Gebrauch der [Auktions-] Website

Artikel  8 -       Übereinstimmung und Garantie

Artikel  9 -       Zahlungsbestimmungen

Artikel 10 -      Haftung

Artikel 11 -      Vorauszahlungen oder Sicherheitsleistungen

Artikel 12 -      Dauer und Beendigung des Vertrags

Artikel 13 -      Garantie

Artikel 14 -      Höhere Gewalt

Artikel 15 -      Instandhaltung der Website

Artikel 16 -      Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen 

Artikel 17 -      Schutz und Erwerb persönlicher Informationen

Artikel 18 -      Geltendes Recht und Streitigkeiten

 

 

Artikel 1 - Definitionen

In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden folgende Definitionen verwendet:

  1. Widerrufsfrist: der Zeitraum in dem der Kunde Gebrauch von seinem Widerrufsrecht machen kann;
  2. Kunde: die natürliche Person, die nicht im Interesse eines Unternehmens oder in Ausübung eines Berufs handelt und/oder die natürliche Person oder Rechtsperson, welche in Ausübung eines Berufs oder im Interesse eines Unternehmens handelt und eine Distanzvereinbarung mit dem Unternehmer eingeht;
  3. Verbraucher: die natürliche Person, die nicht in Ausübung eines Berufs oder im Interesse eines Unternehmens handelt;
  4. Tag: Kalendertag;
  5. Erweiterter Laufzeit Vertrag: eine Distanzvereinbarung die sich auf eine Reihe von Produkte und/oder Dienste bezieht, deren Liefer- und/oder Abnahmeverpflichtungen sich über die Zeit verteilen;
  6. Benutzer [der Website]: jemand, der sich als Benutzer der Website registriert.
  7. Widerrufsrecht: die Möglichkeit für den Kunden die Distanzvereinbarung innerhalb der Widerrufsfrist rückgängig zu machen;
  8. Unternehmer: CatchTiger;
  9. Distanzvertrag: das [Vermittlungs-] Abkommen, wonach im Rahmen eines vom Unternehmer für die Fernvermittlung von Produkten und/oder Dienstleistungen organisierten Systems bis einschließlich zum Abschluss der Vereinbarung nur eine oder mehrere Techniken zur Fernkommunikation verwendet werden;
  10. [Auktions-] Website: www.catchtiger.com.

 

Artikel 2 – Geltungsbereich/Gültigkeit

  1. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot des Unternehmers/Unternehmers und für jeden Distanzvertrag, der zwischen dem Unternehmer und Kunde abgeschlossen wurde
  2. Von einem Kunden oder Dritten behandelte allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten nicht, es sei denn sie wurden ausdrücklich schriftlich vom Unternehmer akzeptiert.
  3. Sollte eine Bestimmung der allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig sein, oder nichtig werden, so bleiben die restlichen Bestimmungen weiterhin effektiv und die ungültige oder nichtige Bestimmung der AGB wird durch eine gültige Bestimmung ersetzt, wobei der Zweck und der Umfang der ungültigen oder nichtigen Bestimmung bedacht wird.
  4. Etwaige Abweichungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen sind nur gültig, wenn ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde. 

 

Artikel 3 – Zustandekommen des Vertrags

  1. Der Benutzer der [Auktions-] Website kann auf einen Domainnamen bieten.
  2. Das Gebot umfasst einen Betrag ohne MwSt.
  3. Jedes abgegebene Gebot ist unwiderruflich und kann nicht reduziert oder zurückgezogen werden.
  4. Der Benutzer der Website weiß, dass die Auktionen mit einem ‘Autobod’-System funktionieren. Der Benutzer legt einen Maximalbetrag im Autobod fest, den er oder sie für den Domainnamen bieten möchte. Das System erstellt automatisch ein Gebot basierend auf dem Maximalbetrag, dem Mindestverkaufspreis und dem derzeitigen Höchstgebot. Das Gebot wird als Reaktion auf ein höheres Gebot anderer Benutzer so weit erhöht, dass es das neue Höchstgebot ist bis der Maximalbetrag des Autobods erreicht wird. Liegt der Maximalbetrag über dem derzeitigen Höchstgebot, kann die Benutzerin/ der Benutzer in ihrem oder seinen Account sehen welcher Betrag geboten wurde. Liegt der Maximalbetrag unter dem derzeitigen Höchstgebot kann die Benutzerin/der Benutzer in ihrem oder seinen Account sehen, dass sie oder er überboten wurde. Des Weiteren kann überprüft werden um welchen Betrag sie oder er überboten wurde.
  5. Jedes Höchstgebot auf der [Auktions-] Website des Unternehmers führt zu einem abgeschlossenen [Vermittlungs-] Abkommen zwischen dem Unternehmer und dem Kunden.
  6. Das Abkommen ist abgeschlossen sobald der Kunde die Bestätigung zum Höchstgebot von dem Unternehmer durch eine elektronische Benachrichtigung erhält.
  7. Ein Gebot, einschließlich aber nicht ausschließlich nur ein Höchstgebot, garantiert und berechtigt den Kunden nicht dazu, dass der Unternehmer den Domainnamen, auf den geboten wurde, für den Kunden registrieren kann. Anfragen, Zuspruch und sonst ein Gebrauch des Domainnamens sind auch abhängig von und gemäß den geltenden Regelungen und Abläufe der relevanten Registrierungsagenturen, einschließlich der Stichting Internet Domeinregistrtie Nederland, zu unternehmen. Die betroffene Agentur entscheidet über den Zuspruch und/oder Registrierung eines Domainnamens. Der Unternehmer erfüllt nur die Vermittlerrolle in dem Abkommen und garantiert nicht einen erfolgreichen Zuspruch.
  8. Benutzer dieser Website dürfen nicht den Preis einer Auktion manipulieren und keine externe Software benutzen um ein Gebot zu beeinflussen.
  9. Der Unternehmer ist befugt, Gebote ohne Angabe von Gründen zu entfernen.
  10. Der Unternehmer ist berechtigt die Auktionsdauer für einen Domainnamen zu verlängern, zum Beispiel, wenn in den letzten Minuten der Auktion ein neues Höchstgebot abgegeben wurde.

 

Artikel 4 – Vermittlung und Kosten

  1. Nach Abschluss des Vertrags wie in Artikel 3.5 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen beabsichtigt, bestrebt der Unternehmer den Domainnamen, auf den geboten wurde, für den Kunden zu registrieren.   
  2. Wenn der Unternehmer den Domainnamen wie im vorigen Abschnitt beschrieben für den Kunden registriert, schuldet der Kunde dem Unternehmer den Betrag den er oder sie geboten hat.
  3. Wenn der Unternehmer den Domainnamen nicht wie im vorigen Abschnitt [zuerst] registriert und der Domainname von Dritten registriert wird oder aus anderen Gründen nicht länger verfügbar ist, schuldet der Kunde dem Unternehmer keinen Geldbetrag.
  4. Der Domainname wird zuerst auf den Namen des Unternehmers registriert. Nach Zahlung der Rechnung, welche den Betrag des Gebots umfasst, wird der Domainname im Namen des Kunden registriert.
  5. Nach erfolgreicher Registrierung durch den Unternehmer ist der Kunde allein verantwortlich für den Gebrauch der Domain und des Domainnamens. Der Kunde indemnisiert den Unternehmer gegen jeden Vorwurf Dritter in Verbindung mit dem Gebrauch des Domainnamens.

 

Artikel 5 – Registrierung eines Domainnamens

  1. Der Unternehmer registriert die Domain nach Zahlungseingang, wie in Artikel 4.4 beschrieben bei Domeinwinkel [www.domeinwinkel.nl] auf den Namen, den der Kunde bei der Registrierung auf der Website angegeben hat.  
  2. Hat der Kunde die Rechnung nicht zeitgemäß [innerhalb des Zeitraums welcher in Artikel 9.1 dieser AGB angegeben ist] gezahlt, ist der Unternehmer berechtigt, die Domainregistrierung abzubrechen [oder ablaufen zu lassen]. Sobald die Annullierung abgeschlossen ist, kann der Domainname von jeder beliebigen Person registriert werden.
  3. Der Kunde schuldet dem Unternehmer auch nach Annullierung der Registrierung des Domainnamens weiterhin den Betrag des Gebots. Dies schließt nicht die Möglichkeit von Schadensersatzzahlungen oder zusätzlicher Zahlungen an den Unternehmer sowie Inkasso- und Rechtskosten für den Kunden aus.
  4. Sollte die Domain Registrierung aufgrund von fehlenden Zahlungen seitens des Kunden vom Unternehmer annulliert werden müssen, verwirkt der Kunde ohne weiteres in Kenntnis setzen eine Vertragsstrafe über € 2,500.--.
  5. Nach erfolgreicher Registrierung des Domainnamens und Zahlungseingang erhält der Kunde 1 [ein] Jahr kostenlose Domainregistrierung bei Domeinwinkel. In diesem ersten Jahr der Domainregistrierung schuldet der Kunde der Registrierungsagentur keine weiteren Kosten, außer die in Artikel 4 beschriebenen.
  6. Am Ende des ersten Jahres wird die Registrierung wortlos von Domeinwinkel verlängert und der Kunde schuldet Domeinwinkel eine Jahresgebühr für die Domainregistrierung. Domeinwinkel berechnet am Ende des ersten Jahres die Standardjahresgebühr pro Domain. Diese Kosten können auf der Website von Domeinwinkel nachgelesen werden www.domeinwinkel.nl.
  7. Nach der Registrierung des Domainnamens vom Unternehmer und Zahlungseingang des Rechnungsbetrags beim Unternehmer tritt der Kunde in ein separates Abkommen mit Domeinwinkel ein.
  8. Der Unternehmer ist keine Vertragspartei in dem Vertrag zwischen Domeinwinkel und dem Kunden [siehe Artikel 12.2 dieser AGB] in Bezug auf die Fortführung der Domainregistrierung und den AGB die daran gebunden sind.
  9. Der Benutzer hat Kenntnis darüber, dass die allgemeinen Geschäftsbedingungen von Domeinwinkel für die Anfrage und Registrierung eines Domainnamens bei Domeinwinkel gelten. 

 

Artikel 6 – Widerrufsrecht

  1. Das Widerrufsrecht und das Recht zur Vertragsauflösung, welche einem Kunden, der bereits ein Gebot abgegeben hat, die Möglichkeit bieten sich aus diesem Abkommen innerhalb der legalen Widerrufsfrist von 14 [vierzehn] Tagen zurückzuziehen, gilt nicht für den Vertrag, der zwischen dem Klienten und dem Kunden eingegangen wird.
  2. Ein Kunde, der in seiner Eigenschaft als Verbraucher handelt, verzichtet ausdrücklich auf sein Widerrufsrecht, wie es im vorigen Absatz dieses Artikels vorgesehen ist. Dies hat der Kunde, der in der Eigenschaft des Verbrauchers handelt, auch während des Bestellvorgangs in einer Vereinbarung mitgeteilt hat.

 

Artikel 7 – Gebrauch der [Auktions-] Website

  1. Um Gebrauch von der Website machen zu können, worunter verstanden wird, bei Auktionen mitbieten zu können, muss sich der [zukünftige] Nutzer auf der Website registrieren. Mit dem Ausfüllen des Anmeldeformulars schließt der Nutzer eine Vereinbarung mit dem Unternehmer ab, zu der diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gehören.
  2. Der Unternehmer ist nicht verantwortlich für die Richtigkeit und Genauigkeit der Angaben, die der Nutzer in sein Anmeldeformular einträgt. Der Nutzer ist selbst verantwortlich für die Genauigkeit der registrierten Angaben. Der Unternehmer haftet niemals für falsche oder unvollständige Daten im Benutzerprofil.
  3. Der Benutzer der Website ist jederzeit für das Benutzerkonto und die Zugangsdaten verantwortlich. Jeder Nutzer muss seine Angaben sorgfältig für sich behalten und in keinem Falle an Dritte weitegeben.
  4.  Der Benutzer dieser Website muss volljährig sein und befugt sein, Rechtshandlungen zu verrichten. Der Benutzer soll, da dies logischerweise notwendig ist, bei der Einhaltung und Durchführung des Vertrages kooperieren. Mit dem Abschluss des Vertrages garantiert der Kunde, dass er volljährig und geschäftsfähig ist.
  5.  Der Unternehmer tut sein Bestes um nur richtige Angaben auf der Website zu zeigen, ist aber nicht haftbar für eventuelle Tippfehler, Fehler oder Unstimmigkeiten auf der Website.

 

Artikel 8 – Übereinstimmung und Garantie

  1. Der Unternehmer garantiert, dass die angebotenen Produkte und/oder Services den Vertrag erfüllen, dem Leistungsumfang des Angebots entsprechen, den zumutbaren Anforderungen an die Verlässlichkeit und/ oder Verwendbarkeit und den am Tag des Vertragsabschlusses geltenden gesetzlichen Bestimmungen oder staatliche Vorschriften entsprechen. Falls dementsprechend vereinbart, garantiert der Unternehmer auch, dass das Produkt für anderes als nur normale Verwendung geeignet ist.
  2. Die Garantie des vorigen Abschnittes gilt nicht, wenn das Produkt aufgrund von laienhafter oder unbedachter Verwendung nicht fehlerfrei funktioniert, oder wenn der Kunde oder Dritte ohne schriftliche Zustimmung des Unternehmers, das Produkt verändert haben, Versuche zur Veränderung angestellt wurden oder es für Zwecke verwendet haben, für die das Produkt nicht bestimmt ist.
  3. Eine Garantie des Unternehmers, Herstellers oder Importeurs beeinflusst die gesetzlichen Rechte und Ansprüche nicht, die der Kunde gegen den Unternehmer aus dem Vertrag geltend machen kann.

 

Artikel 9 - Zahlungsbestimmungen

  1. Insofern nicht anders übereingekommen, muss der Betrag, den der Kunde dem Unternehmer schuldet, innerhalb von 5 [fünf] Tagen nach elektronischem Eingang der Rechnung beglichen werden.
  2. Ausschlaggebend für den Beginn des 5-Tages-Zeitraums ist das Datum, welches auf der Rechnung vermerkt wird.
  3. Alle Rechnungen müssen von dem Kunden in Euro per Anzahlung oder Überweisung in Übereinstimmung mit den Zahlungsbedingungen der Rechnung oder anderweitig schriftlich eingegangenen Zahlungsbedingungen gezahlt werden.
  4. Nach Ablauf von 5 Tagen nach Rechnungsdatum ist der Kunde, der nicht in der Eigenschaft des Verbrauchers handelt und nicht rechtzeitig bezahlt, in Verzug, ohne dass es einer Inverzugsetzung bedarf
  5. Ein Kunde, der in der Eigenschaft des Verbrauchers handelt, befindet sich in Verzug, nachdem ihm außergerichtliche Inkassokosten nach dem Abkommen für genormte außergerichtliche Inkassokosten [Wet] angemahnt wurden.
  6. Der Kunde ist nicht berechtigt, den Rechnungsbetrag zu reduzieren.
  7. Der Kunde ist verpflichtet, Unstimmigkeiten in bereitgestellten oder angegebenen Zahlungsangaben unverzüglich an den Unternehmer zu melden.
  8. Kommt der Kunde in Verzug oder verstößt er gegen eine oder mehrere seiner Verpflichtungen, gehen alle angemessenen Kosten bis zum Rechnungsbegleich/ Zufriedenstellen sowie außergerichtliche und rechtliche Zahlung zu Lasten des Kunden.
  9. Bleibt der Kunde mit der rechtzeitigen und/oder vollständigen Zahlung einer Geldsumme in Verzug, ist der Unternehmer bei Rechnungen, die 5 Tage nach Rechnungsdatum nicht bezahlt wurden, berechtigt außergerichtliche Kosten nach dem festen Vergütungsplan gemäß dem Abkommen über genormte außergerichtliche Inkassokosten und der Niederländischen Erstattungsregelung außergerichtlicher Inkassokosten mit einem Mindestbetrag von 40 € in Rechnung zu stellen.
  10. Der Zahlungsanspruch ist sofort fällig, wenn der Käufer für zahlungsunfähig erklärt wird, die Aussetzung der Zahlung beantragt wird oder die gesamte Pfändung des Vermögens des Kunden erfolgt, der Kunde stirbt und außerdem, wenn er liquidiert oder entbunden wird

 

Artikel 10 - Haftung

  1. Ist der Unternehmer haftbar für direkte Schäden, so ist die Haftbarkeit des Unternehmers auf den Rechnungsbetrag des Produktes oder Services begrenzt, dass zu der Haftung geführt hat.
  2. Der Unternehmer haftet nie für Schäden, die aus Empfehlungen hervorkommen.
  3. ‘Direkte Schäden’ meint ausschließlich:
    • die angemessenen Kosten der Feststellung des Grundes und des Umfangs des Schadens, insofern die Feststellung Schäden im Sinne der allgemeinen Geschäftsbedingungen betrifft
    • die angemessenen Kosten, die aufgetreten sind um die fehlerhafte Leistung des Unternehmers zu beheben, außer der Fehler kann dem Unternehmer nicht zugeschrieben werden
    • angemessenen Kosten, die angefallen sind um Schaden vorzubeugen oder begrenzen, insofern der Kunde nachweisen kann, dass diese Kosten zu Schadensbegrenzung direkter Schäden wie in diesen AGB beabsichtigt geführt hat
  4. Der Unternehmer ist nie haftbar für indirekte Schäden, darin inbegriffen Folgeschäden, Gewinn- und Umsatzeinbußen, verpasste Einsparungen und Schäden aufgrund von Betriebseinstellen.
  5. Die in diesen Bedingungen enthaltenen Haftungsbeschränkungen gelten nicht für direkte Schäden, wenn der Schaden auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Unternehmers oder seiner Untergebenen beruht.
  6. Der Unternehmer ist nicht haftbar für Schäden irgendeiner Natur, wenn der Unternehmer sich auf falsche oder unvollständige Information verlassen hat, ausgenommen diese Ungenauigkeit oder Unvollständigkeit hätte dem Unternehmer offensichtlich sein sollen.

 

Artikel 11 – Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung

Der Unternehmer ist jederzeit berechtigt, Vorauszahlungen oder Sicherheitsleistungen zu verlangen, bevor er seine Leistung erbringt oder damit fortfährt. Bleibt der Kunde mit der geforderten Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung in Verzug, erlischt die unternehmerische Leistungs- oder Aufwandsverpflichtung ohne Einfluss auf den Anspruch des Unternehmers auf Ersatz aller Schäden, Kosten und Zinsen durch den Kunden.

 

Artikel 12 – Dauer und Beendigung des Vertrags

  1. Der Termin des [Vermittlungs-] Vertrags beginnt ab dem Moment, wenn der Kunde die Bestätigung zum Höchstgebot auf den Domainnamen nach Auktionsschluss erhält.
  2.  Der Vertrag wird auf begrenzte Zeit eingegangen, wobei das Enddatum des Vertrags den Zahlungseingang der Rechnung bei dem Unternehmer meint.

 

Artikel 13 - Garantie

  1. Der Unternehmer garantiert, dass die von ihm gelieferten Waren aus gutem Material und mit gutem Verarbeitung hergestellt wurden. Sollten sich doch Mängel an den vom Unternehmer gelieferten Waren ergeben, behebt der Unternehmer diese Mängel, lässt die Mängel beheben, stellt die zur Reparatur erforderlichen Utensilien zur Verfügung oder ersetzt die betroffene Ware vollständig, in Übereinstimmung mit den für diesen Artikel zutreffenden Bedingungen, oder, falls keine Bedingungen für diesen Artikel gelten, in Übereinstimmung mit den üblichen Garantiebedingungen; Soweit die oben genannten Bedingungen nichts anderes vorsehen, gilt die Garantie für drei [3] Monate nach Lieferung.
  1. Bei Produkten, die der Unternehmer von Dritten erhalten hat, muss der Unternehmer dem Käufer niemals eine umfassendere Garantie geben, als die, die der Dritte dem Unternehmer gewährt.
  2. Der Kunde hat keinen Anspruch auf die Garantie falls er gegenüber dem Unternehmer in Verzug ist.

 

Artikel 14 – Höhere Gewalt

  1. Im Falle höherer Gewalt, die in jedem Fall Störungen oder einen Ausfall des Internets, der Telekommunikationsstruktur, Stromausfälle, innere Störungen, Mobilisierung, Krieg, Verkehrskollaps, Streik, Aussperrung, Betriebsstörungen, Lieferungsstagnation, Feuer, Flut, Import- und Exportbehinderungen einschließen und, falls der Unternehmer von seinen eigenen Zulieferern, unabhängig vom Grund, nicht in die Lage versetzt wird zu liefern, wodurch die Erfüllung des Vertrages von dem Unternehmer nicht verlangt werden kann, wird der Vertrag aufgehoben, oder aufgelöst, wenn die Situation höherer Gewalt länger als neunzig [90] Tage anhält und zwar ohne jegliche Verpflichtung zur Schadenersatzleistungen.

 

Artikel 15 – Instandhaltung der Website

  1. Der Unternehmer ergreift geeignete technische und organisatorische Maßnahmen um seine Systeme gegen Verlust und andere Formen rechtswidriger Nutzung zu schützen.
  2. Der Unternehmer ist berechtigt, die Website [vorübergehend] außer Betrieb zu nehmen oder einzuschränken, wenn dies zur Pflege, Änderung oder Sicherung der Website erforderlich ist, ohne dass dadurch ein Recht auf Schadenersatz durch den Unternehmer besteht.
  3. Der Unternehmer garantiert nicht, dass die Website ohne Unterbrechung fehlerfrei funktioniert, frei von Viren, Trojanern und/oder anderen Fehlern und/oder Mängeln ist und/oder dass jegliche Mängel behoben werden, und haftet nicht für Schäden, die daraus entstehen.

 

Artikel 16 – Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

  1. Der Unternehmer behält sich das Recht vor, diese AGB zu verändern oder ergänzen.
  2. Änderungen gelten auch für bereits geschlossene Verträge mit einer Widerrufsfrist von Dreißig [30] Tagen nach Bekanntgabe der Veränderungen auf der Website des Unternehmers/Unternehmers oder durch eine elektronische Benachrichtigung. Veränderungen untergeordneter Bedeutung können jederzeit vorgenommen werden.
  3. Will der Kunde eine Veränderung in diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht akzeptieren, kann er oder sie die Vereinbarung, bis zu dem Datum an dem die neuen Bedingungen in Kraft treten, mit sofortiger Wirkung auflösen.

 

Artikel 17 – Schutz und Erwerb persönlicher Informationen

  1. Der Unternehmer verarbeitet persönliche Informationen des Kunden in Bezug auf die rechtmäßige Ausführung des Vertrags und für die gute Verwaltung und Funktion seiner System- und Verwaltungsaufgaben. Diese Verarbeitung umfasst alle Abonnement- und Verkehrsangaben, ist allein zugänglich für den Unternehmer und wird nicht an Dritte weitergeleitet, außer der Unternehmer schaltet einen Dritten für seinen Service ein, hat Gründe, die Kreditwürdigkeit des Kunden zu untersuchen, oder ist aufgrund des Gesetzes oder einer gerichtlichen Anordnung dazu verpflichtet.
  2. Der Kunde hat das Recht seine vom Unternehmer verarbeiteten persönliche Daten im Sinne des Datenschutzgesetzes zu prüfen.
  3. Der Kunde muss dafür Sorge tragen, dass der zur Verarbeitung Verantwortliche im Sinne des Datenschutzgesetzes [Wbp] allen Verpflichtungen des Wbp nachgeht.
  4. Der Kunde stellt den Unternehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die gegen den Unternehmer unter dem Wbp geltend gemacht werden könnten.

 

Artikel 18 – Geltendes Recht und Streitigkeiten

  1. Für diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt niederländisches Recht. Insbesondere das Wiener Handelsabkommen wird ausdrücklich ausgeschlossen.  
  2. Streitfälle zwischen dem Kunden und Unternehmer über die Realisierung oder die Ausführung des Vertrags in Bezug auf die gelieferten oder noch zu liefernden Leistungen des Unternehmers können sowohl durch den Kunden als auch durch den Unternehmer vor ein Niederländisches Gericht gebracht werden.